Langfristige Messung der Niederschläge
über den Ozeanen

Einer der wichtigsten Indikatoren für den globalen Klimawandel ist - neben der Temperatur - die Entwicklung der weltweiten Niederschläge. Zu ihrer Erforschung werden indirekte Verfahren angewendet, die auf Satellitendaten und Modellrechnungen basieren. Diese liefern jedoch teilweise voneinander abweichende Ergebnisse. Um präzise, zuverlässige Ergebnisse zu erhalten, benötigt die Forschung daher auch direkte Niederschlagsmessungen am Boden.

Was über Land mit einer Vielzahl von Regenmesstöpfen relativ leicht gelingt, erfordert über dem Meer hohen technischen Aufwand und ist nur auf wenigen Schiffen realisierbar. Die erstmalige langfristige Messung von Niederschlägen über den Ozeanen war zentraler Bestandteil eines Forschungsprojekts am KlimaCampus Hamburg, einem der international führenden Kompetenzzentren für die Klimaforschung.

Die Initiative Pro Klima unterstützte dieses Projekt durch die Finanzierung einer Post-Doktoranden-Stelle seit ihrem Beginn in 2008 für insgesamt 10 Jahre. Der Wissenschaftler Dr. Christian Klepp engagierte sich über die Projektarbeit hinaus auch als Betreuer an der im Umfeld des KlimaCampus aufgebauten Graduiertenschule, an der ab 2009 die Spitzenforscher der nächsten Generation ausgebildet wurden.


Klimaforschung - eine Investition in die Zukunft

Download eines Interviews mit Dr. Christian Klepp über das aktuelle Projekt.


Wirtschaft trifft Wissenschaft: Am 24. Oktober 2008 stellte Dr. Christian Klepp das von der Initiative Pro Klima geförderte Forschungsprojekt der Öffentlichkeit vor.
(Copyright: KlimaCampus Hamburg)